Michael Sienhold

Portrait

Michael Sienhold, Jahrgang 1985, studierte von 2005 bis 2010 Philosophie und Soziologie an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Den Magister schloss er mit einer Arbeit zum Thema »Mental content. Consequences of the embodied mind paradigm« ab. Zu seinen zentralen wissenschaftlichen Interessen zählen Embodied Cognition, Philosophie des Geistes, Cognitive Neuroscience und Metaphilosophie.

Nichtbegrifflicher Wahrnehmungsgehalt vor dem Hintergrund eines simulationstheoretischen Ansatzes von Begriffen

Zusammenfassung

Abstract:

In diesem Aufsatz argumentiere ich für einen simulationstheoretischen und gegen einen quasi-sprachlichen Ansatz von Begriffen. Auf der Grundlage dieser von mir befürworteten Begriffstheorie werden fünf verschiedene Formen nichtbegrifflicher Wahrnehmungsgehalte dargestellt. Hinsichtlich zweier Formen von ihnen werden sechs in der Philosophie des Geistes einschlägige Argumente für oder gegen nichtbegrifflichen Wahrnehmungsgehalt diskutiert. Da die Simulationstheorie aus Experimenten kognitiver Neurowissenschaft gewonnen wurde, soll die Konzeption dieses Essays exemplarisch für ein Verständnis von Philosophie stehen, das die in der Philosophiegeschichte aufgekommenen Fragestellungen (einschließlich aktueller Debatten) auf der Grundlage explizit empirisch individuierter Begriffe behandelt.

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