Caplan und Cullison, "Sherlock" und "Fritz": Der Skopus-Deskriptivismus und anscheinend leere Namen

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Autor: Jonathan Mai
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Skopus-Deskriptivisten sagen, dass Eigennamen mit definiten Kennzeichnungen synonym sind, die stets weiten Skopus relativ zu Modaloperatoren und modalen Prädikaten haben. Andrew Cullison und Ben Caplan haben vor Kurzem ein Argument formuliert, das zeigen soll, dass Skopus-Deskriptivisten falsche Voraussagen über die semantischen Eigenschaften einiger Sätze machen, die Modaloperatoren enthalten, in deren Skopus anscheinend leere Namen wie »Sherlock Holmes« vorkommen. In diesem Aufsatz werde ich zeigen, dass sich Skopus-Deskriptivisten erfolgreich gegen dieses Argument verteidigen können, wenn sie eine bestimmte metaphysische These bezüglich fiktionaler Figuren und eine bestimmte semantische These bezüglich fiktionaler Namen vertreten.

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