Formen der Intersubjektivierung moralischen Urteilens

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Abstract:

In drei Schritten wird dargestellt, inwiefern Humes Theorie moralischen Urteilens als eine Theorie der Intersubjektivierung mora­lischer Urteile verstanden werden kann. Dazu wird erstens dargestellt, dass moralisch relevante Gegenstände auf der Basis der Wahrnehmung von Handlungsvollzügen bestimmte moralische Emotionen auslösen, die eine erkenntniserschließende Funktion haben und als Resultat eigener und kollekti­ver Reflexion kognitiv korrigierbar sind. In einem zweiten Schritt wird eine plausible Kritik von Smith an Humes Prinzipien re­konstruiert und kurz diskutiert wie stich­haltig diese Kritik aus Sicht der Ethik Humes ist. Schließlich werden zwei Intersubjekti­vierungsbewegungen moralischer Urteile unterschieden; beide transformieren mora­lische Urteile zu legitimen und gerechtfer­tigten moralischen Urteilen.

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