Sprachlicher Idealismus und das Problem der Sprache-Welt-Referenzrelationen

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Während die idealistische Philosophie das Anliegen hat, den Geist aus sich selbst heraus zu erklären, verfolgt die Position, die ich als »sprachlichen Idealismus« bezeichnen möchte, das Ziel, die Sprache in einem strengen Sinne aus sich selbst heraus zu verstehen. Dabei lässt sie sich von dem sinnkritischen Grundsatz leiten, dass Reflexionen über die Funktionsweise der Sprache nicht aus dieser heraustreten können. Dieser antirealistische, sprachimmanente Ansatz gerät jedoch in Schwierigkeiten, wenn es darum geht, offensichtliche Referenzbeziehungen zwischen Sprache und Welt explizit zu machen. Ziel dieses Aufsatzes ist es, zu prüfen, mit welchen Mitteln ein strikt antirealistischer Ansatz referenztheoretischen Grundannahmen begegnen kann und welche methodischen Konsequenzen sich aus der kritischen Abgleichung beider Positionen ergeben.

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